Lingner- Biographie Einleitung

 

"Eine wissenschaftlichen Maßstäben entsprechende Lingner-Biographie lag lange Zeit nicht vor. Das 1930 erschienene Werk -Lingner und sein Vermächtnis- (Hellerau 1930) von Julius Ferdinand Wollf, Herausgeber der -Dresdner Neuesten Nachrichten- und Freund Lingners, trägt Züge einer Hagiographie." (Prof.H.Obst)

 

Bereits 1965 begann am Institut für Geschichte der Medizin an der damaligen Medizinischen Akademie Dresden die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Lingner. Im Jahr 1986 wurden wesentliche Forschungsergebnisse auf einem eintägigen Symposium der Öffentlichkeit vorgestellt. In der Folge konnte der Autor an diesem Institut über das Leben und Wirken von Karl August Lingner 1993 promovieren.  Die 1996 im Verlag B-Edition vom Autor veröffentlichte Lingner Biographie war die erste umfassende, frei zugängliche Darstellung zum Leben und Wirken von Karl August Lingner mit wissenschaftlichem Anspruch.

 

Im Jahr 2005 veröffentlichte Prof. Helmut Obst im Verlag V & R unipress seine kulturhistorische Studie - Karl August Lingner, Ein Volkswohltäter?- In dieser auf bisher unbekannten Quellen beruhenden Arbeit lernen wir Lingner als beschuldigten Unternehmer kennen, welche mit allen Mitteln gegen die Vorwürfe der Konkurenz vorging. Dabei half ihm sein Ansehen in der Öffentlichkeit, nicht zuletzt durch sein gemeinnütziges Wirken begründet, erfolgreich gegen teilweise exisitenzbedrohende Angriffe gegen sein Unternehmen zu prozessieren.

 

 

 

 

 

Diese und weitere neuen Erkenntnisse sind in der erweiterten Lingner-Biographie des Autors, erschienen 2006 als E-Book und 2014 als Buch im Diplomica Verlag, nachzulesen.