Lingners gemeinnütziges Wirken - Mehrwert auch für den Mäzen

  

 

Lingner mit dem König von Sachsen bei der Eröffnung der IHA 1911
Lingner mit dem König von Sachsen bei der Eröffnung der IHA 1911

Lingner erarbeitet sich mit seinem gemeinnützigen Wirken erhebliches Ansehen auch bei maßgeblichen staatlichen Stellen. Dies verschafft ihm Vorteile auch bei der Auswahl seiner, gegen die Konkurrenz eingesetzten Mittel.  

Vom Volkswohltäter zum Attentäter ? Diese Sichtweise ist ebenso falsch, wie unkritischen Feiern zu Lingner-Jubiläen.  

Die Entstehung der durch Lingner geschaffenen gemeinnützigen Ein-richtungen entspringt einer tiefen Erkenntnis über deren Notwendigkeit und zukünftigen Zweckmäßigkeit durch Lingner.  Er hätte, mit wesentlich weniger persönlichem Aufwand aufgrund seiner finanzielen Verhältnisse, einfacher Effekte setzen können. Ein Hauptargument seiner Gegner, wonach das giftige und seinerzeit apothekenpflichtige Salol das Odol-Antisepticum sei und Lingners Mäzenatentum der Verschleierung dieser Tatsache diente, wurde durch die aktuelle

 Forschung widerlegt.